Whitepaper: Wie User Needs das Leser-Engagement verdoppeln und die Abo-Rate steigern

Im digitalen Journalismus zählt Qualität mehr als Quantität, und das Eingehen auf Leserbedürfnisse muss Vorrang vor der bloßen Aktualität und Exklusivität der Berichterstattung haben. Leserinnen und Leser suchen nach tiefgehenden Erklärungen, vielfältigen Perspektiven und schätzen subtilen Humor in den Texten. Die Herausforderung für Verlage besteht darin, diesen anspruchsvollen Anforderungen gerecht zu werden, um aus Gelegenheitslesern treue, zahlende Abonnenten zu machen.

User-Needs-Modelle – Schlüssel für erfolgreiche Content-Strategie

Um regionale Verlage in diesem Prozess zu unterstützen, hat die Dateninitiative DRIVE ein spezielles Umsetzungsprogramm ins Leben gerufen. Dieses Programm führt User-Needs-Modelle schrittweise in den Redaktionen ein und passt journalistische Arbeitsprozesse nachhaltig an: Weg von der reinen Nachricht, hin zu inspirierenden, einordnenden, erklärenden und unterhaltsamen Geschichten.

Das User-Needs-Modell von DRIVE. Die Artikel der Verlage laufen in das Data Warehouse von DRIVE ein und werden dort automatisch mit einer passenden Bedürfniskategorie verschlagwortet (Grafik: dpa)

Das erste Umsetzungsprogramm erstreckte sich über einen Zeitraum von neun Monaten und die Ergebnisse sprechen für sich:

  • Die Qualität der Inhalte verbesserte sich deutlich,
  • das Leser-Engagement verdoppelte sich,
  • die Conversions waren bei User-Needs-Artikeln durchschnittlich um 75 Prozent höher (bei manchen Verlagen bis zu 125%!),
  • Redakteure konzentrieren sich verstärkt auf digitale Inhalte und verabschieden sich von der „Print-Denkweise“.

Innovatives Denken: Anpassung bestehender Formate an Leserbedürfnisse

Relevanz ist der entscheidende Erfolgsfaktor im digitalen Journalismus. Inhalte, die gezielt auf die Interessen und Erwartungen der Leser eingehen, steigern nachweislich die Zahlungsbereitschaft. Unser Umsetzungsprogramm führt Redaktionen durch fünf transformative Phasen, um dieses Ziel zu erreichen. Dabei zeigt sich, dass trotz des Potenzials, viele veröffentlichte Geschichten den Erwartungen der Leser noch nicht gerecht werden. Die Verlage, die sich am User Needs Programm beteiligten, erzielten nicht nur eine höhere Media Time, sondern transformierten ihre journalistischen Formate erfolgreich basierend auf tiefgreifenden Leserbedürfnissen.

Entdecken Sie in unserem Whitepaper „Leserbedürfnisse im redaktionellen Alltag“, wie diese Veränderungen konkret umgesetzt wurden, erhalten Sie detaillierte Einblicke in unsere Datenanalysen und profitieren Sie von wertvollen Tipps für die Integration von User-Needs-Modellen in den redaktionellen Alltag. Sollten Sie Fragen hierzu haben oder an einem Austausch interessiert sein, kontaktieren Sie uns gerne direkt!

Autoren:
Katja Fleischmann (Projektleiterin dpa, E-Mail: katja.fleischmann@dpa-info.com)
Lennart Johannknecht (Associate Manager Highberg, E-Mail: lennart.johannknecht@highberg.com),

DOWNLOAD WHITEPAPER „Leserbedürfnisse im redaktionellen Alltag“

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