Promedia: Für die deutschen Qualitätstitel besteht keine unmittelbare Gefahr
Interview mit Alexander Kahlmann, Partner der SCHICKLER Unternehmensberatung, zu der Zukunft der Printmedien.
Promedia: Herr Kahlmann, wie zeigt sich heute die Lage der Zeitungsverlage im Vergleich zur Krise 2001-2003?
Kahlmann: Die Kostenstrukturen sind 2009 zwar häufig immer noch relativ hoch und rigide aber deutlich besser auf negative Umsatzeffekte vorbereitet als 2003. Die Verlage haben sich mit "Schubladenplänen" auf externe Schocks vorbereitet und können nun deutlich schneller reagieren. Allerdings ist in vielen Verlagen die Luft größtenteils schon raus - entsprechend können diese Verlage nur mit tiefgreifenden Strukturmaßnahmen reagieren (z.B: Reduzierung der Leistungstiefe, Veränderungen in der Ausgabenstruktur, Bereiche in tariffreien Zonen...).
Promedia: Was unterscheidet die Lage der Zeitschriftenverlage, die massiv Titel einstellen und Redaktionen zusammenlegen, von denen der Zeitungsverlage?
Kahlmann: Aktuelle sind speziell Zeitungsverlage noch nicht so stark von der Krise betroffen wie Zeitschriftenverlage. Dies ist einerseits zurückzuführen auf....
Das komplette Interview lesen Sie in der Print-Ausgabe von Promedia, Ausgabe Nr. 6/2009 oder hier